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Matschkater Xtreme

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 16. November 2015

von Sven

Wer in naher Zukunft einen Start beim StrongmanRun, Tough Mudder oder Xletix ins Auge gefasst hat, fand beim Waldkater-Crosslauf am 15.11.2015 einen idealen Vorbereitungslauf. Nachdem es die ganze Woche immer wieder geregnet hatte und auch für den Wettkampftag Dauerregen angesagt wurde, war die Strecke weich und mit knöcheltiefen Pfützen übersät.

Zuerst durften Kinder hinaus. Sie hatten den ungemeinen Vorteil, dass sie noch zwischen der Schwimmstrecke durch die Pfützen und dem angrenzenden weichen, aber noch begehbaren Waldboden wählen konnten. Bei den Mädchen belegte über 1200 m Fabienne den 21. Platz.Waldkater02 Bei den Jungen über 1200 m kam Adrian mit den Witterungsbedingungen am besten zurecht. Er belegte Platz den 3. Gesamtrang und gewann die Altersklasse M08-09. Gratulation! Für Lennart lief es ebenfalls besser, er beendete das Rennen als Gesamtsechster vor Tjorven (13.) und Elias (15.). Auch Justin kämpfte sich durch den Schlamm konnte einige andere Kinder hinter sich lassen. Tim hatte das Vergnügen, gleich zwei Runden durch den melchiorshausener Morast zu drehen. Mit gemischten Gefühlen ob der Bedingungen belegte er den 10. Platz seines Laufs.

Auf der Mittelstrecke über 4000 m waren Thorsten, Jonas, Christoph, Wilken, Anton und Sven für den TSV Schwarme neben über 50 anderen Läufern am Start. Unter den über 100 Füßen wurde die knöcheltiefe Seenlandschaft schnell in eine knöcheltiefe Matschgrube verwandelt. So wurde die etwa 400 m lange Gegengerade – sonst ein harmloser Waldweg – zur Härteprüfung des Tages. Die griffigeren Sandberge waren dagegen eine Erholung.Waldkater01 In den Kurven lauerte zudem nicht selten eine gefährliche Mischung aus Laub und Lehm, auf der zahlreiche Läufer ausrutschten. Sie fielen allerdings weich – in den Schlamm. Die Schwarmer kamen jedoch gut durch. Am schnellsten war wieder Thorsten auf Platz 10. Jonas, der die erste Runde in der Spitzengruppe gelaufen war, finishte als 18. Sven (21.), Christoph (23.), Anton (34.) und Wilken (36.) sammelten mit ihren Platzierungen wichtige Punkte für die Mannschaftswertung, in der der TSV Schwarme diesmal Platz vier belegte.

Wer jetzt noch nicht genug hatte, durfte über die Langstrecke über 8400 m ran. Thorsten und Sven gönnten nach der Mittelstrecke den Doppelpack. Verstärkung fanden sie mit Carsten und Janina. Auch wenn das von schmatzenden Geräuschen untermalte Stapfen durch die sumpfige Gegengerade (mittlerweile gab es kein Ausweichen mehr) an den Kräften zehrte, kamen alle vier vollgematscht aber glücklich ins Ziel.

Waldkater03

Trail-Relay in Schwanewede am 8.11.2015

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 11. November 2015

von Janina

SchwanewedeZusammen mit meinem Vater nahm ich an diesem Sonntag am Trail-Relay am Hügelgrab in Schwanewede teil. Vor lauter Angst hatte ich darauf gepocht, uns lieber zur Light-Variante über 7,7km statt für die 11km-Strecke anzumelden. Die Strecke war dann aber wirklich light. Nach einem sanften Einstieg über einige Metallabsperrungen und ein Hüpfburg-ähnliches Ungetüm ging es zunächst über aufgetürmte Rundballen. Anschließend musste man über Bauzäune klettern und weitere Metallabsperrungen überwinden. Danach führte die Strecke durch ein Waldstück. Hier wartete ein – je nach Körpergröße – hüfttiefer Graben auf die Läufer. Wer glaubte, nach dem Durchqueren der stinkenden Brühe ansonsten trockenen Fußes ins Ziel zu kommen, irrte, denn ab hier reihten sich knietiefe Tümpel, die sich mit glitschigen Holzstämmen abwechselten, aneinander. Gerade als ich festgestellt hatte, dass mein Pullover immer noch sauber war, stellten oder vielmehr legten Bauzäune sich uns in den Weg, unter denen man hindurch robben musste. Nachdem wir eine hügelige Passage hinter uns gelassen hatten, verließen wir den Wald, um unsere alten Bekannten wiederzusehen: die Bauzäune und Rundballen vom Beginn des Laufs. Zu guter Letzt musste man sich durch ein Loch in der Hüpfburg vom Anfang zwängen.

Im Ziel angekommen wurden wir mit diversen Getränken versorgt und konnten die eben verbrauchten Kalorien in Form von Steakbrötchen, Erbsensuppe und Kuchen wieder aufnehmen. Insbesondere dieser Programmpunkt machte die Veranstaltung zu einer sehr gelungenen. Über Dixi-Klos und fehlende Duschgelegenheiten darf man sich bei dieser Art Lauf nicht beschweren und über zu wenige Hindernisse schon gar nicht, wenn man die Light-Variante gewählt hat.

Nächstes Jahr gerne wieder!

2. Buntentor Kuh Cross (QX) am 8.11.2015

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 10. November 2015

von Frank

qx2015

Auch auf dem Stadtwerder in Bremen finden in schöner Regelmäßigkeit Crossläufe statt. In diesem Fall der Kuh Cross, veranstaltet vom ATS Buntentor. Das Sportgelände am Kuhhirten ist Start- und Zielpunkt (und dient wohl, wenn ich richtig kombiniere, als Namensgeber). Da es die letzten Tage reichlich geregnet hat, war das Gelände entsprechend durchgeweicht. Es versprach also ein schön matschiger Lauf zu werden.

Pünktlich um 11:30 Uhr machten sich Thorsten und ich an den Start, der bei Sonnenschein und herrlichen 14 Grad stattfand. Die Strecke wird vom Veranstalter als anspruchsvoll bezeichnet, und da übertreibt er nicht. Mal abgesehen vom rutschigen Untergrund ging es in schöner Regelmäßigkeit den Deich rauf und runter, so dass man schon nach kurzer Zeit in den Beinen merkte, wie ungewohnt die Belastung war. Fünf Runden zu 1800m waren zu absolvieren, die so einiges von den Läufern abverlangten.

Kurz nachdem er mich überrundet hatte lief Thorsten nach 36:08 min mit weichen Beinen ins Ziel. Als ich dann auch die fünfte Runde nach 46:04 min hinter mir hatte, war erst einmal durchschnaufen angesagt. Crossläufe sind echt eine geile Sache!

Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht`s dann zum Schokocross zurück zum Kuhhirten.  :)

Ellernbruch-Crosslauf am 1.11.2015

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 08. November 2015

Schüler 1 km und 2 km - Von Lampenfieber und Appetit auf mehr

von Sven

Eigentlich wollte Tjorven nur seinen Bruder Lennart zu seinem Crosslaufdebüt begleiten. Aber irgendwie ist er doch neugierig geworden. Und ehe man sich's versieht, hatte er auch Laufsachen an und eine Startnummer. Jetzt musste Tjorven durch. Die 1-km-Strecke meisterte er locker und wurde sogar mit Platz 2 in seiner Altersklasse belohnt. Wie sein Bruder ein halbes Jahr zuvor, hat er jetzt Blut geleckt.

Dieser hatte sich auch einiges vorgenommen. Doch das Lampenfieber und der ungewohnte Untergrund machten Lennart zu schaffen. Mit Gesamtrang 10 landete er dennoch im vorderen Mittelfeld. Auch Hannes feierte mit Gesamtrang 12 ein ordentliches Crosslaufdebüt. Als bester Läufer des TSV Schwarme kam als Gesamtachter und als Dritter der Altersklasse U08 Adrian ins Ziel. Er teilte sich die 1-km-Runde gut ein und konnte von seiner Crosslauferfahrung profitieren.

Als eines der jüngsten Mädchen war Fabienne über 1 km am Start. Dennoch konnte sie viele ältere Mädchen hinter sich lassen und wurde zudem Zweite in ihrer Altersklasse.

Zu guter Letzt durfte Tim noch zwei der 1-km-Runden laufen, die er als Gesamtsechster beendete. Im Ziel blickte man in überwiegend zufriedene Gesichter der TSV-Schwarme-Raketen. Und die Neulinge bekamen Appetit auf mehr.

Mitteldistanz 4 km - Eine Mannschaftsleistung

von Sven

Mit fünf Startern war der TSV Schwarme sowohl zahlenmäßig als auch leistungsmäßig gut über die Mitteldistanz aufgestellt. Kurz nach Beginn des mit enormer Geschwindigkeit gestarteten Rennens orientierten sich Thorsten und Jonas in die Spitzengruppe, Christoph folgte mit einem kleinen Abstand. Nachdem Thorsten etwas Tempo herausgenommen hatte, konnte dieser seine Geschwindigkeit bis ins Ziel halten. Er lief als Gesamtsiebenter ein - mit Oliver Sebrantke als Fünftplatzierten in Sichtdistanz. Da ist noch etwas möglich ...

Jonas musste nach Kilometer 2 dem Höllentempo Tribut zollen, lief das Rennen aber auf Platz 13 nach Hause. Christoph komplettierte mit Gesamtrang 19 die Mannschaftswertung, die nach Addition der Platzierungen vom TSV Schwarme angeführt wird! Sven und Wilken rundeten mit den Plätzen 24 und 41 das gute Gesamtergebnis des TSV Schwarme ab.

Langdistanz 8,2 km - Mein erster Crosslauf

Ellernbruch2015 01

von Carsten

Crosslauf das klingt nach einem Lauf durch tiefes Geläuf quer durch den Wald. Ich war mir am Tag zuvor nicht so sicher ob ich die angegebenen 8,8km auch schaffen würde. Nachdem mich aber mein Schwimmkollege Henning Huth mit der Aussage, das es wohl durch den Wald aber auf befestigten Wegen gehen würde und er auch starten würde, beruhigt hat , habe ich mich gleich für die ganze Serie angemeldet.

Ein bisschen nervös war ich trotzdem, als ich am Sonntag nach Kirchweyhe gefahren bin, um an meinem ersten Crosslauf teilzunehmen. Das Wetter hätte nicht besser sein können, so daß der Wald sich in den prächtigsten Farben präsentierte, also kann es nur gut werden. Als ich dann noch Sven, Torsten und meinen ehemaligen Handballkollegen Patrik und natürlich Henning getroffen habe, wandelte die Nervosität in freudige Erwartung.

Für die „Langstecke“ haben sich fast 200 Teilnehmer angemeldet; mit so vielen Teilnehmer hatte ich nicht gerechnet. Die Veranstalter scheinbar auch nicht, so daß wir mit 5 min. Verspätung starteten.

Blöderweise war ich wieder mal so spät dran, daß fürs Lauf-ABC keine Zeit mehr war. Das muss ich ändern!! Also startete ich ziemlich am Ende um möglichst locker zu laufen. So war es in der ersten der 4 Runden noch möglich war mich mit Henning zu unterhalten und die sehr schöne Strecke zu genießen. Das fühlte sich gut an zumal wir doch den eine oder anderen überholen konnten. Bereits in der zweiten Runde jedoch haben wir versucht das Tempo leicht zu erhöhen, was uns nicht davor bewahrte bereits überrundet zu werden. In der dritten Runde habe ich mich darauf konzentriert, weiterhin möglichst locker zu laufen und trotzdem nach vorne zu schauen: „Wer läuft da noch vor mir und kann ich dran bleiben, oder sogar noch aufschließen?“ Am Ende der dritten Runde fühlte sich das ganze gar nicht mehr so gut an. In der 4. war also vor allem durchhalten angesagt. Nachdem mich eine Überholte wieder einkassierte, habe ich mich dran gehängt. Das hat mir geholfen, dann doch ganz gut bis zur Zielgeraden zu kommen, um dann noch einmal alles geben zu können.

Nachdem sich mein Puls wieder beruhigt hatte, fühlte ich mich großartig. Ich hatte es geschafft und mit der Zeit von ca. 44 min war ich fürs erste zufrieden. Immer wieder motivierend waren die anfeuernden Zuschauer und fotografierende Teamkollegen. Gruß an Sven! Am 15.11. ist der nächste Lauf der Serie und ich freue mich schon drauf.

Ein gut organisierter Lauf den ich allen interessierten empfehlen kann.

Ergänzung von Sven

Mit dabei waren noch Thorsten, Frank und zum ersten Mal Janina. Den Start ließ Thorsten diesmal etwas ruhiger angehen und Janina versuchte im Mittelfeld an Frank dranzubleiben. Während Thorsten sich im Laufe des Rennens nach vorn arbeitete, musste Janina etwas abreißen lassen. Am Ende des Rennens belegte Thorsten einen hervorragenden 12. Platz. Frank lief auf Platz 147 der Gesamtwertung ein. Janina, die sich etwas mehr Matsch gewünscht hatte (dazu mehr in ein paar Tagen), belegte im Ziel Platz 29 der Damenwertung.

12. Zeitsprung Marathon am 25.Oktober

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 26. Oktober 2015

von Frank

zeitsprung2015asmall

Wer sich immer schon mal gefragt hat wie er diese lästige Zeitumstellung sinnvoll nutzen kann, dem kann ich Antwort liefern. Nämlich mit einem Marathon, der genau dann stattfindet, wenn die Uhren zurückgedreht werden. Wer schon immer mal seine Marathonzeit auf einen Schlag um eine ganze Stunde verbessern wollte, ist hier goldrichtig. Genial, oder?

Na gut, die Stunde sieht man nur auf der Uhr, wenn man sich Start- und Zielzeit anguckt, aber immerhin. Der Start war für 1 Uhr an der Weserpromenade in Bremen-Vegesack angesetzt, die Nacht war lau und trocken, es konnte also losgehen. Die gleichen Leute die den Bremer Bergmarathon veranstalten zeichnen sich auch für diese Idee verantwortlich. Eine ausgelassene Stimmung war trotz der bevorstehenden Strapazen deutlich zu spüren.

Es war nicht nur gegen den eigenen Biorhythmus zu kämpfen, sondern auch gegen die monotone Streckenführung. Es wurde in 2-Kilometer-Wendepunkt-Runden gelaufen, immer die Promenade rauf und wieder runter. Dafür hatte man aber immer ausreichend Licht und musste nicht mit Stirnlampe laufen.

Die kurze Wendepunktstrecke sorgte dafür, dass man sich nie aus den Augen verlor. So hatte man trotz der relativ geringen Teilnehmerzahl (48) niemals das Gefühl, allein zu laufen. Immer wieder rauschten die hochmotivierten Bestzeitenläufer an einem vorbei, oder man begegnete laut schwadronierenden Holländern, denen der Gesprächsstoff nie auszugehen schien.

Die Streckenverpflegung war vorbildlich. Die Zeitnahme hatte mit Problemen zu kämpfen, da die Chips wohl piepsten wenn man über die Matte lief, aber ihre Identität nicht preisgaben. So musste ein Helfer in jeder Runde ansagen, wer da gerade über die Zeitnahme lief.

Mein Rennen verlief so mittel, aber ich will hier nicht rumheulen. Am Ende waren die Schmerzen vergessen, und ich konnte mich in den letzten drei Runden noch erfolgreich gegen zwei Verfolger durchsetzen. Die wollten mich einholen, haben es aber nicht geschafft, hähä.

Als Resümee kann ich sagen, dass ich jetzt auch mal einen Marathon in unter vier Stunden gelaufen bin (wenn man jetzt mal nur auf Start- und Zielzeit guckt), was will man mehr?  :)

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Bremen-Marathon 4.10.2015 Sub4h

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 06. Oktober 2015

Erst mal Gratulation an die anderen Finisher des SWB-Marathon vom TSV-Schwarme!

Meine Beschreibung vom SWB-Marathon gleicht an vielen Stellen den anderen Berichten, die hier schon veröffentlicht sind. Super Wetter, tolle Stimmung mit motivierenden Zuschauern an der Strecke!

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Neben Ralf und mir, ist es auch unsere Nichte Janina auf den 10km gestartet; von daher hatten wir uns schon viel Publikum zum Anfeuern aus dem eigenen Familienkreis mitgebracht.
Für Ralf war diese Veranstaltung ein Jubiläum; beim Bremer SWB-Marathon hatte er vor 10 Jahren seinen 1. Marathon gefinished. Für mich damals als Zuschauerin die Inspiration, selber mal mit den Laufen anzufangen.

Dieses Jahr hat Ralf auf 3:30 trainiert und hat unterwegs dann doch gemerkt „da geht noch was“ und konnte sogar problemlos mit 3:25 ins Ziel laufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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In meinem Fall lief es bis km 30 richtig klasse! Leicht unterhalb der anvisierten Pace flogen die km nur so vorbei. Dann aber leider kurz darauf der Einbruch. Ob es die Energieriegel waren, auf die ich ja gerne mal unverträglich reagiere, oder der grippale Infekt, der mir wohl auch schon am Sonntag in den Knochen steckte und mich nun ans Bett fesselt … Jedenfalls wurde mir von jetzt auf gleich schlagartig übel und ich hatte dadurch einige Minuten verloren. Dann stellte ich mir die Frage, ob ich versuchen sollte, mich durchzubeißen und zu quälen, um die verlorene Zeit wieder aufholen oder „Gang raus“ und den Rest, so gut es eben ging, zu genießen(?!) Ich entschied mich für letzteres, und bin (relativ!) locker weiter getrabt. Zu wissen, dass an der Schlachte (nicht nur) meine Leute stehen, gab mir zusätzlichen Antrieb zum weiter laufen. Ab der Schlachte bis zum Weserstadion wurde es dann trotz gedrosselten Tempos noch mal anstrengender; die Waden fingen an zu ziehen (Gott sei Dank wurde kein Krampf daraus!) und nach fast 40km und knapp 4h war ich einfach auch erschöpft … wie wahrscheinlich die meisten anderen Läufer auch, fokussiere ich meine Gedanken dann darauf, dass ich es ja nun auch bald geschafft habe!! Und erstaunlicherweise lief es dann auf dem Osterdeich auch wieder etwas besser … nach 4:09 konnte auch ich dann endlich glücklich über die Ziellinie laufen.

Mein die-4-muss-weg-Ziel hat sich zwar nicht erfüllt, aber trotzdem war es ein richtig schöner Marathon und eine tolle Veranstaltung!! … und vielleicht klappt es bei meinem nächsten dann ja mal mit sub4h.

 

Bremen Marathon- der 10 km Lauf

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 05. Oktober 2015

Der Tag X war gekommen

Nach nur knapp 6 Wochen intensiven Training für die 10 Km Strecke beim Bremen Marathon standen Jonas, Christoph, Sina und Wilken am Sonntag auf dem Bremer Marktplatz am Start. Bei bestem Läuferwetter fiel um 9:35 Uhr der Startschuss für über 2000 Läufer. Vorbei am Roland durch die Obernstrasse über die Weser, am Weserufer Richtung Weserstadion. Eine halbe Stadionrunde dann über den Osterdeich wieder durch die Obernstrasse zum Ziel am Roland. Das interne Duell mit Jonas konnte Christoph ab Kilometer 3 für sich entscheiden.
Bremen ChristophEr hatte heute einen perfekten Tag und beendete ihn nach genau 41:00 min. Bedeutet Platz 4 in seiner AK. Jonas, der Christoph bei den letzten 5 Km Läufen immer Zeit abnahm, konnte dies auf der längeren Strecke nicht fortsetzen und kam nach 42:17 min ins Ziel. Beide kamen unter die Top 80. Wilken, der eine Woche wegen Erkältung pausieren musste, hatte noch nicht wieder seine alte Form gefunden und schonte sich noch. Er lief mit 56:32 min ins Ziel. Für Sina lief es bis Kilometer 5 richtig gut, doch dann machten ihr Magenprobleme zusehends zu schaffen und so kam sie nach einer Stunde und 5 min ins Ziel. Da jetzt alle noch gut im Training sind, wurde noch am Bremer Marktplatz beschlossen, dass wir den Oldenburger City Lauf am 18. Oktober noch mit nehmen wollen.

 

Tim startete am Freitag beim 5 Km Vesperlauf in den Wallanlagen und eröffnete damit das Laufwochenende in Bremen für insgesamt 12 TSV Läufer auf allen Strecken.

Bremen Kids

Erstmals fand der Bremer Minimarathon auch am großen Tag auf dem Marktplatz und nicht wie sonst immer am Samstag davor in den Wallanlagen statt. Hier waren Elias, Cedric und Lennart um 11:45 Uhr über 1 Km am Start. Nach diesem aufregenden  Erlebnis und den vielen Menschen gab es für alle etwas zu essen, zu trinken und eine Medaille. Andrea, Ralf und Thorsten waren auf der Königsdisziplin unterwegs.

Bremen-Marathon am 4.10.2015 - Die ganze Strecke

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 05. Oktober 2015

von Thorsten

Neben dem Marathon wurden auch weitere Strecken angeboten. Die Athleten des TSV Schwarme waren beim Marathon, Halbmarathon und bei den 10km gut vertreten.

Trotz vieler Teilnehmer (insgesamt über 7.300, davon 1.200 Marathonis) sind die Wege kurz (also von der Beutelabgabe zum Start – danach waren es wohl genau 42,195 km). So trifft man vor dem Start schon den ein oder anderen Bekannten oder Vereinskollegen. Die Stimmung war gut. Das Wetter ideal zum Laufen (zum Start etwas bedeckt, am Ende wurde es dann noch sonnig).

Um 9.45 Uhr fiel der Startschuss. Die vielen Zuschauer an der Strecke machten eine super Stimmung. Überwiegend ist die Laufstrecke in Bremen klasse. Überwiegend? Für mich persönlich ist der Weg ab der Schlachte (km 36) bis zum Weserstation und wieder zurück der „Horror“. Dann ist das Laufen schon sehr schwer und es geht nur noch geradeaus. Vom Weserstadion muss auch noch der „Berg“ Osterdeich erklommen werden.

Sicherlich ist der Weg durchs Weserstadion und die Anfeuerung von „Stolli“ für viele ein Highlight – ich musste aber nur an die letzten harten Kilometer denken.

Da ich diesen Streckenabschnitt und den Kampf schon vom letzten Jahr kannte – war es zumindest nicht mehr so überraschend. Dass es am Ende nicht gemütlich wird, war mir klar, denn die erste Hälfte war zu schnell (HM Durchlaufzeit ca. 1:27:00). Diesmal habe ich das Tempo aber mit Absicht beibehalten. Ich bin in einer kleinen Gruppe gelaufen, die für meine geplante Pace zu schnell war, aber hinter uns war ein großes Loch bis zur nächsten Gruppe. Irgendwann hab‘ ich mir gesagt: „egal, „bleibste dran“ – wohlwissend, dass das nicht bis km 42,195 so weiter gehen konnte.

Trotzdem bin ich noch mit einem Lächeln und viel Freude (ich hoffe, das sieht auf dem Zielvideo nicht anders aus) über die Ziellinie.

Dann ging es direkt zur Massage und zum langen und heißen Duschen. Meine Gelenke schmerzen und die Müdigkeit ist da, aber nicht die „völlige Erschöpfung“ – das macht Mut für den nächsten Frühjahrsmarathon. Vielleicht mal unter 3 Stunden?

Gedacht habe ich aber auch an unsere „Ironmen und Ironwomen“ im Verein – wie man vor einem Marathon noch 180 km Radfahren und 3,8 km Schwimmen kann, bleibt mir ein Rätsel.

Die Marathondistanz haben vom TSV Schwarme Ralf und Andrea Gehrke, sowie Thorsten Glatthor bezwungen! Gewonnen hat übrigens Oliver Sebrantke, und das bereits zum fünften Mal.

Die Ergebnisse : Ralf: M45 Platz 35; 03:25:20; Andrea: W45 Platz 17; 04:09:10; Thorsten: M40 Platz 9; 03:04:13

Bremen-Marathon am 4.10.2015 - Die bessere Wahl: Halbmarathon

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 05. Oktober 2015

von Frank

Der Halbmarathon in Bremen hat den Vorteil, dass der Start erst weit nach den Marathonis stattfindet. So kann man ausgeruht und bei schon bestem Wetter an den Start gehen. Es herrscht ein ordentliches Gewühle kurz vorm Start, vom Roland bis zurück zur Domsheide reicht die Schlange der gutgelaunten Läufer und Läuferinnen.

Auch auf der Strecke brach die gute Laune nicht ein, in den Unterführungen wurde der besondere Schalleffekt mit Klatschen und Johlen ausgetestet, und vom Straßenrand aus wurde man immer wieder von freundlichen Bremern angefeuert.

Das letzte aus sich herausgeholt hat Stadionsprecher Stolli, der noch mal alle Kräfte für die letzten dreieinhalb Kilometer beschwor, und der jeden erreichbaren Läufer abklatschte.

Ich lief zusammen mit einem Freund, der seinen zweiten Halbmarathon bestritt. Den ersten hatten wir mit 1:56 hinter uns gebracht, und jetzt wollte er an die 1:50 ran. Also musste ich mit, Pace laufen, wohl wissend dass meine PB nicht viel tiefer liegt. Es lief gut, die Probleme blieben aus, und auf dem Osterdeich bei einem Blick auf die Uhr stellte ich fest dass wir sogar bei 1:48 reinkommen. Das hat nochmal kurz beflügelt, und so konnte ich sogar meine PB um ein paar Sekunden verbessern. Wer hätte das gedacht? Ich war doch eigentlich schon auf dem Ultramarathon-Altenteil, fernab von Bestzeitenhatz und Temposteigerung. Aber ab jetzt wieder. Die nächsten HM-Zeiten kann der Freund ohne mich jagen!

Im Ziel habe ich mich noch mit einer Mindenerin zum dekorativen Foto verabredet, die auch so ein Shirt trägt das ich gerne anhabe.

Bremen2015

Lemker Volkslauf am 3.10.2015

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Kategorie: Laufen
Veröffentlicht: 03. Oktober 2015

Lemker Volkslauf 2015von Sven

Mit wunderbarem Sonnenschein präsentierte sich einer der schönsten Landschaftsläufe der Region: der Lemker Volkslauf. Der Lauf führt mit leichten Anstiegen und Gefällen in einer guten Mischung über asphaltierte Straßen, zum Teil unbefestigte Feldwege und einige kurze Crosssegmente. Trotz seiner zeitlichen Nähe zum Bremen-Marathon war der Lauf gut besetzt. Auch einige Doppelstarter (Lemke und Bremen) waren dabei. Zur Auswahl standen zwei Läufe: 5,6 km oder 11,7 km. Wenn man schon eine recht lange Anreise hat, dann wählt man natürlich auch die längere Strecke. Es soll sich ja auch lohnen.

Gleich nach dem Start wurde trotz eines kurzen, aber knackigen Anstiegs wieder mal ordentlich Gas gegeben. Ich hielt mich erst einmal zurück (aus Fehlern lernt man Teil 1). Bis Kilometer 2 hatte ich mich dann bis Platz 7 vorgearbeitet. Den vor mir laufenden Jens Wehrenberg überholte ich erst mal nicht, das ging schon in Hoya schief (aus Fehlern lernt man Teil 2). Bis Rennmitte heftete ich mich an die Fersen des mit gehrkescher Konstanz laufenden Oylers. Ab dem bekannten Crosssegment durch den Neuloher Wald wurde ich dann etwas mutiger und machte immer wieder das Tempo. Zum Schluss hatte ich sogar noch Luft (aus Fehlern lernt man Teil 3) und konnte mich nach einer Tempoverschärfung meiner Begleiter entledigen. Das Ergebnis war Gesamtrang 5 und Holzmedaille bei den Herren in 49:17 min. Zum Treppchen fehlten aber schon 2 Minuten.

Ganz vorn hatte sich bereits früh eine Vierergruppe abgesetzt, die im Laufe des Rennens immer weiter zerfiel. Die entgültige Entscheidung fiel im Neuloher Wald, als sich Marco Krebs (Gesamtsieger) von Nicole Krinke (Gesamtzweite, Siegerin Frauen) absetzte.

 

  1. Brokser Volkslauf am Sonntag, den 13.09.15
  2. 6-Stunden-Lauf München am 12.09.2015
  3. 25. Stadtlauf Diepholz am 12.09.2015
  4. Cyclassics oder über 20.000 Radsportverrückte
  5. Lindhooplauf in Kirchlinteln, 05.09.2015 - „Wo waren die Berge?“
  6. 5. Bremer Bergmarathon am 25. Juli 2015
  7. Binner Abendlauf am 21. Juni 2015
  8. Hitzeschlacht beim 43. Grafenlauf Hoya am 7. Juni 2015
  9. Doppelstart am letzten Maiwochenende
  10. Bremer Gutenachtlauf am 2.6.2015

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