von Kerstin

Wie schon im letzten Jahr, waren wir auch bei der dritten Auflage von „Gravelissimo“ dabei – die Strecke war am Donnerstagabend online gestellt und auf den Radcomputer übertragen worden und so ging es am Samstag, pünktlich um 10:00 Uhr auf die Strecke.


Das Wetter war zwar nicht so strahlend wie im Vorjahr, aber zumindest war es trocken und auch nicht allzu kalt – los ging es ähnlich wie im Vorjahr über befestige Waldwege, einiger Schotterabschnitte, Deichverteidigungs- & Feldwege bevor es nach ca. 33km, in der Nähe des Hämelsees, die erste Verpflegungsstation gab: hier konnte man die Flaschen auffüllen und einige Kalorien zuführen konnte, bevor es auf die nächste „Etappe“ ging.

Wiederum durch Wald, Wald und Wiese ging es in Richtung Gandesbergen, wo wir dann auf den Weserradweg bogen; der ist zwar nicht unbedingt „Gravel-Revier“, aber das satte Grün der Felder, Bäume und Sträuche und das strahlende Gelb der Rapsfelder hatten die Organisatoren dazu bewogen, uns hier lang zu schicken. Bei Wienbergen ging es über den Deich in Richtung Weser-Wehr und dort gab es dann „endlich“ sogar einige Pfützen. Vom Weserwehr ging es querfeldein in Richtung Westen und von da aus auf der alten Bahntrasse zurück in Richtung Heidekreis.

An der Schutzhütte in Hülsen gab es eine weitere Verpflegungsstation und leckere, ganz frische Berliner, die die langsam schwindenden Kräfte zurückbrachten – und die wurden auf den letzten knapp 30km auch benötigt, denn im letzten Teil der Strecke kämpften wir am Deich mit dem Gegenwind, bevor wir uns die letzten paar Kilometer – wunderschön entlang der Böhme - nochmals im Wald „verstecken“ konnten, bevor der Spaß auch schon wieder vorbei war.

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