Von Lisa und Jonny

Vorgeschichte:

Lisa: „Hallo Rebecca, wir haben eine Autopanne. Wir schaffen es nicht zum Wettkampf.“

Rebecca: „Ok,… oder wollt ihr mal Carsten anrufen und fragen, ob er euch mitnehmen kann? Das Auto könnt ihr ja später holen…“

Erik aus dem Hintergrund: „Ihr habt doch noch genug Zeit den Rest mit dem Rad zu fahren!“

1 Minute später

Lisa: „Hallo Carsten, wo seid ihr denn gerade? Könnt ihr uns mitnehmen?“

Carsten: „Ich fahre gerade aus Nienburg raus und komme bei euch vorbei. Ich hab noch Dani und Henni im Auto, aber das sollte passen.“

Wettkampf:

Es ist der letzte Wettkampf der Saison und es findet ganz groß aufgezogen in der Landeshauptstadt Hannover am Maschsee statt. Durch die Größe wirkt es aber auch etwas chaotisch, denn die Schlange beim Bike-Check-in wird einfach nicht kleiner. Alle werden langsam nervös, doch schließlich kommen wir noch rechtzeitig in die Wechselzone. Dort müssen wir jedoch zwischendurch mal zur Seite springen, als die 1. Bundesliga der Damen dort eintrifft und auf die Laufstrecke geht, die wir auch später bestreiten sollten. Sobald wir fertig waren, mussten wir auch schon ziemlich eilig zur Wettkampfbesprechung – alles etwas knapp, aber noch zeitig.

Das Wasser war überraschend warm mit ca. 18°, die Herausforderung lag eher im Wasserstart, vor allem bei einer relativ großen Startwelle. Nach 19 Minuten waren alle aus unserem Team aus dem Wasser raus und machten sich auf die 3 Runden der Radstrecke. Höhenmeter gabs nicht, dafür jedoch ordentlich Wind, eine 180° Wendepunkt und kurzzeitige Regenschauer. Zudem wurde es, man kann es erahnen, auch hier wieder voll als die Volksdistanzler auf die Strecke kamen. Für so eine kurze Strecke, waren es halt doch sehr viele Athleten. Das schöne war jedoch, dass man regelmäßig seinen Teamkameraden entgegenfuhr und sich so gegenseitig anfeuern konnte – das behielten wir auch später auf der Laufstrecke bei (auch übrigens 3 Runden). Hier gab es zusätzlich noch die „Supporterkeule“, die uns professionell angefeuert hat. Das war auch gut und wichtig, denn der Wind war nicht weniger geworden.

Gehyped wurde man dann vor allem auf der Zielgeraden, denn dort waren etliche Zuschauer, die einen anfeuerten (mehr wie bei jedem anderen Triathlon der Mixed-Liga). Wir trafen uns alle kuchenmampfend im Versorgungsbereich nach dem Ziel wieder – hier wurde ordentlich aufgetischt!

Wir waren uns alle einig, dass die Versorgung super, der Rest jedoch organisatorisch ausbaufähig war. Immerhin musste keiner auf ein Dixi-Klo gehen – dem Courtyard sei Dank! Alles in allem, ein gelungener und denkwürdiger Saisonabschluss in kleiner, aber feiner Runde. Wir freuen uns auf die nächste Saison mit dem besten Team!

PS: Den Freitag drauf, gabs auch das Auto repariert zurück.