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von Mattin
Es sollte eine Zeit unter sieben Stunden werden, stehen blieb die Uhr bei 07:06:55h.
Was sich im ersten Moment negativ anhört, ist bei Betrachtung der Umstände ein Erfolg.
Die Eckdaten des MTB-Rennens in Bad Goisern am Hallstädter See waren dieselben wie in 2016: 119 km, 3848 Hm.
Allerdings meinte es das Wetter in diesem Jahr noch weniger gut mit den FaherInnen als im letzten Jahr. Die halbe Nacht und bis zum Start um 9 Uhr regnete es teils in Strömen. Die Temperaturen sanken im Tal auf 12°C und auf den höchsten Punkten der Strecke auf 4°C.
Vom Start weg mussten fast 1000 Hm bewältigt werden, teils in 20 cm tiefen Bachläufen, zu denen der Regen die Wege gemacht hatte. Die erste Abfahrt bei 4°C in den Wolken erforderte höchste Konzentration, denn auch die Schotterwege waren durch den Regen in Mitleidenschaft gezogen worden.
Vom zweiten Anstieg führt die Strecke über einen Trail zurück ins Tal. Die Abfahrt kostete fast mehr Energie als der Aufstieg, denn die teils losen Steine waren an einigen Stellen mit Schlamm überzogen und boten keinen Halt für die Reifen.

Das Highlight des Wettkampfes ist der Salzberg, der bei einer Länge von 3,5km einen Höhenunterschied von 591m aufweist, was im Schnitt 17% Steigung bedeutet. Auch in diesem Jahr ist es mir nicht gelungen den Anstieg komplett zu fahren, eine Passage von ca. 150 m war einfach zu steil.
Die Auswertung meines Radcomputers ergab, dass ich an allen Anstiegen schneller war als im letzten Jahr, eine Bestätigung für die Planung und das Training seit Oktober.
Im Ergebnis bin ich 173. von 829 Startern geworden. Mein Highlight des Wettkampftages waren zwei Zuschauer an der Strecke. Zum ersten mal waren meine Frau und mein kleiner Sohn bei einem großen Rennen dabei, was zusätzliche Kräfte freisetzte und die Strapazen erträglicher machte.
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von Sven
Der RC Teuto lud zur RTF „Haller Berg- und Talfahrt“ ein und vom TSV Schwarme waren Kai-Uwe, Jörg und ich dabei. Die Strecke entlang der niedersächsisch-westfälischen Grenze mit zahlreichen kleineren Steigungen sollte für Jörg und Kai-Uwe noch einmal als Formtest für den in vier Wochen startenden Krušnoton dienen. Die Bedingungen waren gut. Es ging über viele kleine asphaltierte Straßen und gut zu befahrende Wege mit nur vereinzelt Rollsplitt - also ganz anders als die „L‘Eroica“ „Toller Bomerg“ eine Woche zuvor.
Los ging es in einer größeren Gruppe mit ordentlich Geschwindigkeit. Zumindest bis Jörg und Kai-Uwe brav an einer vor ihnen auf Rot schaltenden Ampel warteten. Das mit den „geschlossenen Verbänden“ laut StVO müssen wir wohl noch einmal üben ;-).
Ab Kilometer 25 wurde es wellig. Richtig hart war aber nur der ungleichmäßige und bis zu 12% steile Anstieg „Kahle Wart“ bei Obermehnen. Hier standen dann auch merkwürdig viele, insbesondere ältere Fahrer am Straßenrand und inspizierten ihre Räder (?!). Dem gegenüber zeigte sich Ich-kann-keine-Berge-Jörg in ausgesprochen guter Form und konnte ausgerechnet in den Anstiegen viele andere Fahrer überholen.
Nach dem letzten längeren Anstieg hinauf nach Bergkirchen und dem Erreichen meiner Konditionsgrenze bei Kilometer 100 blieb Jörg fast auf der alleinigen Führungsarbeit sitzen. Eine halbstündige Zwangspause wurde fällig, nachdem in Folge einer Notbremsung erst mein Vorderrad Bekanntschaft mit Jörgs neuem Ritzelsatz und dann ich mit dem Asphalt gemacht hatte. Ein paar kleinere Schürfwunden, aber Trikot, Reifen und Schlauch waren hin. Schlauch gewechselt, Reifen notdürftig mit Panzertape verarztet und die verbleibenden 45 km zurück.
Trotz Sturz hat es richtig Spaß gemacht. Im Ziel gab es dann wohlverdient Kaffee, Kuchen, alkoholfreies Weißbier und Bratwurst.

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von Jörg
die RTF wird von den Radsportfreunden Münster organisiert. Es werden 4 Strecken mit bis zu 150 km Länge angeboten.
Leider hatte der Veranstalter etwas Pech mit der Streckenführung. Unterwegs gab es zahlreiche Baustellen, mit zum Teil gefährlichen Absätzen in der Teerdecke und sogar Schotterpassagen. Zusätzlich führte die RTF aber über kleine Strassen und Wege, die fast allesamt mit Split abgestreut waren. In den Abfahrten waren die Strassen zum Teil so schlecht, dass man seeehr vorsichtig um die Ecken geeiert ist.
Leider ist das der bleibende Eindruck und nicht die schöne Landschaft des Mittelgebirgszugs "Teutoburger Wald".
Mal sehen, ob dieser Aspekt nächste Woche bei der RTF Haller "Berg- und Talfahrt" mehr zum Tragen kommt.
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von Martin
Steile Anstiege, mehrfach über 15% Steigung, schnelle Abfahrten und teils kaum befahrene Straßen, die RTF mit Start in Goslar ist eine ganz klare Empfehlung!
Den Großteil der Zeit verbrachte ich in einer kleinen Gruppe, meist vier bis sechs Fahrer, die sehr gut harmonierte, wodurch ein ordentliches Tempo erreicht wurde. Mit einem Schnitt von über 27km/h erreichten wir den Start- und Zielort Goslar.
Das Wetter zeigte leider nur seine zweitbeste Seite, es war sehr kühl und der Wind blies teils sehr kräftig, wodurch in einigen Abfahrten „mit angezogener Handbremse" gefahren werden musste.
und Jörg ergänzt:
Von Anfang an war klar, ich werde erst gar nicht versuchen an Martin dran zu bleiben. Bis zum Okerstausee rollte ich in einer mittelgroßen Gruppe mit. Der mörderische erste Anstieg nach Torfhaus machte aus der Gruppe lauter Einzelkämpfer, so dass ich mich erst auf der Abfahrt nach Altenau zwei Kollegen in rotem Trikot anschloß. Wir wechselten gut ab und blieben bis Sankt Andreasberg zusammen. Aber dann kam "Die Rampe"!
Ab dort fuhr ich alleine die 35 km bis Bad Grund. Erst hier wurde es wieder voller (die schnellen Radmarathonis überholten mich) und ich konnte mich immer mal wieder einer 3er oder 4er Gruppe anhängen. Im weiteren Verlauf bildete sich eine lockere Gruppe, die nach Lautenthal & Hahnenklee hochkurbelte und bis zum Schluß nach Goslar mehr oder weniger zusammen blieb.
Auch wenn ich viel später als Martin im Ziel ankam, war ich über den Verlauf und meine Leistung zufrieden. Mit neuem Radsetup konnte ich die Kraft gut auf die Pedale bringen und fast alle Passagen, die ich am Himmelfahrt-Wochenende schon einmal gefahren bin, wurden im Rahmen der Adlerrunde schneller bewältigt!
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von Martin
Das 8h Rennen in Apenrade ist in keinster Weise mit den Rennen zu vergleichen, die ich sonst mit dem MTB bestreite. Als Marathonfahrer sitze ich für gewöhnlich drei bis acht Stunden auf dem Bike und versuche eine gleichmäßig hohe Leistung über die gesamte Renndistanz abzurufen. In Apenrade startete ich in einem Dreierteam mit Andre (Schleswig) und Patrick (Hamburg) für deren Team „Team2Beat“. Im Gegensatz zur gewohnten Belastung hieß es also diesmal ca. 30min. Vollgas, dann ca. 1h Pause, das ganze acht Stunden lang. Die Strecke ist technisch anspruchsvoll, es gibt praktisch keine Möglichkeit zum Ausruhen auf ca. 9,5km Streckenlänge. Der Puls ist während der gesamten Runde im roten Bereich und die Konzentration darf keine Sekunde nachlassen, sonst kann es schnell gefährlich werden. Patrick legte eine super Startrunde hin und übergab an Andre auf Platz fünf in unserer Wertungsgruppe liegend. Im Laufe des Rennens konnten wir noch einen Platz gut machen und landeten am Ende auf Platz vier im Klassement, von 48 gestarteten Teams. Beeindruckend sind in Dänemark immer wieder die Leistungen der U15 StarterInnen. Die Kinder/Jugendlichen sind fahrtechnisch super ausgebildet und fahren einen mörderisch hohes Tempo, selbst auf sehr anspruchsvollen Streckenabschnitten. Da kann man teilweise von den Kurzen noch was lernen.

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von Kerstin
Ein tolles Event findet alljährlich am letzten Mai-Wochenende in Neubrandenburg statt: die Mecklenburger Seen Runde – mit einer 300km Strecke, die bereits ab Freitagabend 20:00 Uhr in Angriff genommen werden kann und einer 90km-Frauenrunde, für die ich mich angemeldet hatte. Nach der Anreise und Abholung der Startunterlagen am Freitag, war am Samstag dann früh aufstehen angesagt: um 03:30 Uhr hieß es raus aus den Federn, um noch ein wenig frühstücken und dann rechtzeitig und stressfrei im Startbereich ankommen zu können. Jens hatte sich durch die dunkle, kalte, regnerische und stürmische Jahreszeit hindurch akribisch vorbereitet, aber die Ungewissheit, ob das alles reichen würde und wie so eine Distanz anzugehen sei, blieb bis zum Schluss. Um 06:00 Uhr rollte er auf die Strecke… danach blieb mehr als genug Zeit bis zu meinem Start um 08:30 Uhr. Mit etwa 550 Frauen ging es dann schließlich los: zunächst gemütlich hinter einem Polizei-Auto raus aus der Stadt und nach einem ersten Anstieg, bei dem sich die ambitionierteren Fahrerinnen bereits herauskristallisierten, war die Strecke dann frei. Es ging zunächst in südlicher Richtung nach Burg Stargard und durch das Stargarder Land in die Feldberger Seenlandschaft – immer leicht wellig, durch herrliche Landschaft mit grünen und gelben Feldern, vorbei an diversen Seen und durch herrlich schattige Alleen und dann im Bogen zurück Richtung Neubrandenburg. Bei der Anmeldung war ich unsicher gewesen, ob ich mich für das allgemeine Feld oder die Speed-Gruppe registrieren sollte… es stellte sich raus, dass unser 10-er-Grüppchen quasi die Speed-Gruppe darstellte: nachdem ich die ersten 40 Minuten die Führungsarbeit geleistet hatte, winkte ich erstmal die Nächste nach vorne und ließ mich in die Gruppe zurückfallen. Nachdem wir uns ein wenig eingefahren und an einander gewöhnt hatten, fuhren wir teils in Zweireihe und fanden (natürlich) auch Zeit zum Quatschen.
Einige Zeit fuhr ich mit Ann-Charlotte Thorén, einer Teilnehmerin von einer schwedischen Partner-Veranstaltung, die früher im schwedischen Triathlon-Nationalteam war, und diverse schwedische Titel errungen hat – und „ja“, wir unterhielten uns auch und natürlich in Englisch. Im Laufe der Strecke wechselten die Zwei-Grüppchen immer mal wieder, so dass sich immer neue Gespräche ergaben – zu den (insgesamt drei) Verpflegungsposten können leider keine Aussagen getroffen werden, da wir sie alle links bzw. rechts haben liegen lassen.
Immer mal wieder wurden wir von einem Begleitfahrzeug überholt, aus dem Fotos geschossen wurden und wir hatten viel Spaß auf der Strecke. So verging die Zeit quasi im Fluge und schon bald waren wir wieder in Neubrandenburg angekommen, der vorige Anstieg wurde zur rasanten Abfahrt und kurz darauf fuhren wir alle zusammen unter großem Jubel nach knapp unter 3:00 Stunden über die Ziellinie: der Streckenchef ließ es sich nicht nehmen, jeder von uns eine Rose zu überreichen und die Medaillen umzuhängen – die Stimmung mit den Mädels war echt toll und im nächsten Jahr werden einige von uns vermutlich dann auf die 300-er Strecke gehen. Da wird dann wohl eine andere Taktik gefahren werden müssen…!? Nach dem Rennen haben wir noch einige Zeit gemeinsam auf der Festwiese verbracht, aber leider musste ich mich dann zum Duschen und auf den Heimweg begeben, weil abends noch eine Feier anstand – sodass ich nicht live erleben konnte, wie Jens schon nach 09:12:12 die Ziellinie überquerte! Nachdem er die erste Hälfte der Strecke in einer größeren Gruppe gefahren war, „verpasste“ er den Anschluss nach einem Verpflegungsstopp, war aber immerhin noch im „Tandem“ mit einem befreundeten Fahrer (Heiko Zdrojewski, seinerzeit eine lokale Triathlon-Größe) vom CCV (Cycling Community Verden) unterwegs und so meisterten die beiden auch die zweite Hälfte bravourös – wenn auch schon mit Krämpfen zum Ende hin… aber, wie heißt es so schön: der Schmerz geht, der Stolz bleibt! In diesem Sinne: ride on!

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von Martin
Getreu dem alten Sprichwort „Für Kurzstrecke reisen wir nicht an!" meldete ich in CLZ für die Langstrecke, ausgeschrieben mit drei Runden zu je 35km und 700Hm.
Durch einige kurzfristige Änderungen an der Strecke kamen laut meinem Garmin am Ende „nur" 100,5km und ca. 1900Hm zusammen. 
Das Positive vorweg: Die ersten beiden Runden liefen für mich richtig gut. Hatte ich in letzter Zeit massive Probleme mit tauben Füßen, habe ich dafür nun offenbar eine Lösung gefunden und konnte Kraft und Ausdauer gut auf die Pedale bringen. Die Strecke in CLZ ist gekennzeichnet von langen Schotterpisten, steilen und teils gefährlichen Abfahrten und Trails, die man teilweise als Wurzelteppiche bezeichnen muss.
Mir liegt die Strecke und die ersten beiden Runden konnte ich ein gutes Tempo fahren. Leider vergass ich nach der ersten Zieldurchfahrt an der Verpflegung etwas zu Essen mit zu nehmen und tauschte nur die Trinkflaschen. In der dritten Runde musste ich bitter dafür bezahlen, Hungerast! Dazu dann Krämpfe, die teilweise so arg waren, dass ich vom Rad steigen und dehnen musste. Trotzdem bin ich die Runde zu Ende gefahren, eine gute Platzierung war so allerdings in weite Ferne gerückt.
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von Jörg
Die RTF Sole und Erz wurde mir von Martin wärmstens empfohlen, der letztes Jahr Bad Salzdetfurth getestet hat.
Als Mitstreiter konnte ich noch Kai-Uwe gewinnen und so starteten wir am Muttertag um 6:00 Uhr in der Früh in Schwarme.
Die heftigen Regenschauer auf der Autobahn machten uns wenig Mut, aber langsam wurde es heller am Himmel.
Am Veranstaltungsort angekommen, warteten wir noch 10 Minuten im Auto, bis sich der letzte Regen verzogen hatte und holten dann unsere Startunterlagen.
Kreuzchen machen bei 163 km Strecke und Anhosen.
Von Bad Salzdetfurth schlängelte sich die Strecke erst einmal rund um Bockenem in den Landkreis Goslar.
Die erste Gruppe war schnell weg und wir führten die zweite Gruppe an, kurz nach einem Führungswechsel kamen die ersten kleinen Anstiege und schon war es wieder passiert – der Jörg fällt hinten aus der Gruppe raus!
Bergab wieder aufschließen, beim nächsten Hügel das gleiche Spiel...ab da bildeten wir unsere eigene Zweiergruppe.
Bei Langelsheim ging es dann in den Harz rauf nach Lauthental und weiter nach Clausthal-Zellerfeld.
Die höchste Stelle der RTF hatten wir nun hinter uns, aber noch lange nicht alle Höhenmeter. Zur Belohnung durften wir nun 20 km abfahren, jetzt auch endlich bei trockener Fahrbahn.
Über Wildemann ging es zurück nach Lautenthal. Dank Gegenwind durften wir auch bergab tüchtig treten, aber Kai-Uwe leistete hier hervorragende Führungsarbeit.
Von Lautenthal nach Sesen stellt sich einem nochmal ein Berg mit 200 Hm und durchschnittlich 9% Steigung in den Weg.
Ab Sesen sind es dann nur noch 60 km und wir fragten uns schon woher die noch zu erwartenden 1000 HM wohl herkommen sollen.
Jetzt wissen wir es. Es ging immer rauf und runter – Anstieg, Abfahrt, Gegenanstieg – die ganze Zeit – sehr zermürbend. Aber mit vereinter Kraft schaffen wir es ins Ziel mit knapp über 6:00 h Nettozeit.
Die Empfehlung von Martin können wir nur weiter geben. Tolle RTF durch eine schöne Landschaft, super organisiert und hervorragend ausgeschildert!
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von Thorsten
Einige Vereinskameraden sind gerade aus den sonnigen Trainingswochen von Mallorca nach Hause gekommen … Kai-Uwe und ich haben den Harz gewählt. Die Wetteraussichten waren desaströs: Frost, Schnee, Regen – die ganze Woche. Aber: das Wetter war DEUTLICH (ein wenig übertrieben) besser als erwartet. Auch sonst gab es viele schöne Eindrücke. Für mich war es das erste Trainingslager und ich war auch das erste Mal mit dem Rennrad bergauf und bergab unterwegs.
Mir hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Kai-Uwe für die gesamte Organisation. Eine großes Dankeschön auch an Martin, der mir kurzfristig einen für die Berge geeigneten Ritzelsatz geborgt und montiert hat (ohne die passende Übersetzung wären die Touren schwerlich möglich gewesen).
Die Verpflegung in unserem Hotel war super („Haferquetsche“) und somit resultiert meine Gewichtszunahme leider nicht aus dem „mehr“ an Muskelmasse.
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von Sven
Zu einer guten RTF-Vorbereitung gehört auch ein Blick auf die Wetterprognosen. Jörg hielt sich an die Schlechtwetter-App und war in mehrlagiger langer Komplettmontur mit Überschuhen am Start. Kai-Uwe, Jörg, Thorsten und ich vertrauten hingegen der Schönwetter-App und traten in kurzer Rennradkleidung und lediglich anfänglich getragenen Armlingen an. Glücklicherweise sollte die Schönwetter-App Recht behalten.
9.00 Uhr ging es für uns fünf vom TSV Schwarme (2 angehende Ironmänner, 2 Radmarathonis und ein Übriger) ab Hannover los. Die ersten 40 km waren weitgehend flach und an der Spitze wurde bei über 40 km/h ordentlich gepusht. Ja, sobald Rennradsportler eine Startnummer bekommen, schalten sie auf Rennbetrieb, auch wenn es nur eine RTF ist. Mehrfach mussten wir entstehende Lücken zur Spitzengruppe zufahren. Bei Kilometer 25 wurde dann unser Lückenschließen von einer roten Ampel beendet und die anschließende Fahrt fast schon gemütlich.
Damit nicht zu viel Gemütlichkeit aufkommen konnte, war der Mittelteil mit drei kurzen, aber knackigen Anstiegen gespickt. Die 80 Höhenmeter von Bad Rehburg waren noch recht easy. Der bis zu 9% steile Anstieg in Bergkirchen mit seinen zwei Serpentinen tat schon mehr weh. Dafür wurde man oben mit einem tollen Ausblick auf das Steinhuder Meer belohnt. Der dritte Anstieg war ein alter Bekannter: der Anstieg nach Düdinghausen aus dem Bokeloh-Triathlon.
Nach dieser getanen Arbeit wurde es nicht ruhiger. Ralf fühlte sich wieder mal nicht ausgelastet und fuhr die verbleibenden 35 km ohne Ablösung an der Spitze der Gruppe. Und wir anderen hatten zu tun, im Windschatten dranzubleiben. Ausgelaugt (<= alle außer Ralf) haben wir nach 119 km und etwa 3 ½ h Nettofahrzeit das Ziel in Hannover erreicht.
Da Ralf immer noch nicht genug hatte (oder der Ironman-Trainingsplan es so vorschrieb), schnappte er sich Thorsten und Laufschuhe für eine anschließende Laufeinheit. Diese Ironmänner ...

- Warm-Up Marathon Hellental
- Trainingslager Mallorca 2017
- Unter Ironmännern und Radmarathonis - Elbe Classic RTF am 09.04.2017
- Offener Rennradtreff des TSV Schwarme
- Sonntagsrennradtour mit Blitzlicht und Walter Tietze
- 17. Bramscher Herbstausflug
- 7. Große Weserrunde über 300km
- Tour de Watt...
- Oberharzer Adlerrunde RTF am 16.07.2016
- Salzkammergut Trophy B-Strecke am 09.07.2016




