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Warm-Up Marathon Hellental

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 20. April 2017

von Martin

Warm-Up Marathon Hellental

Hellenthal 2017

Nach fast neunmonatiger Wettkampf-Pause startete ich am ersten Sonntag im April beim Warm-Up MTB Marathon in Hellental. Der Veranstalter hatte eine 32km-Strecke präpariert, die für MTBiker keine Wünsche offen lies. Gleich zu Beginn ein steiler Anstieg, direkt an der Startlinie startend, dann im Wechsel schnelle Trails, Schotterwege und wieder steile Anstiege. Zeitgleich erfolgte der Start für das Rennen über eine oder zwei Runden. Ich entschied mich für zwei Runden, sprich 64km und 1600Hm. Den Start ging ich bewusst vorsichtig an, da ich nicht sofort in den roten Bereich fahren wollte nach der langen Pause. Dadurch verlor ich natürlich den Anschluss an viele schnelle Fahrer, weshalb ich die zweite Runde fast komplett allein unterwegs war. Mir fehlte ein bisschen die Orientierung durch andere Fahrer und natürlich Rennhärte, an vielen Stellen fuhr ich deshalb sehr defensiv. Im Gesamtklassement sprang deshalb auch nur Platz 28/51 heraus. Spaß hat dieses Rennen trotzdem gemacht. Die Strecke ist die Anreise von ca. 150km allemal wert und mein neues Bike endlich im Rennmodus zu bewegen, war wirklich cool. In dieser Saison starte ich für das Stöckli Racing Team, es werden deutliche längere und höhenmeterlastigere Rennen folgen.

Trainingslager Mallorca 2017

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 18. April 2017

von Jörg

Mein erster Aufenthalt auf dieser Insel, klingt komisch, ist aber so!
Vom 10.-19. April war also dieses Jahr ein Trainingslager mit Martin auf Malle angesagt.
Wir haben Blöcke von 3/2/2 Tagen gemacht, dazwischen je einen (für mich zwingend erforderlichen) Ruhetag.
Insgesamt sind wir gut rum gekommen und ich habe einen schönen Eindruck dieser Insel bekommen. Abwechslungsreich an der Küstenstraße entlang, über Berge, durch Schluchten, über kleine Pässe aber auch mal übers flache Land (wobei diese Ausfahrt mit 142 km Länge doch auch irgendwie 1400 Hm eingesammelt hat).
Mal ging es besser, mal gefühlt schlechter – in Summe der 9 Tage aber auf jeden Fall anstrengend – Trainingslager eben.

Unsere Touren führten uns vom Ausgangspunkt Paguera durch folgende Orte, Pässe und Berge:
Port d‘ Andratx, Anratx, Es Capella, Galilea, Calvià, Banyalbufar, Esporles, Establiments, Sóller, Deià, Valldemossa, Bunyola, Orient, Alaró, Algaida, Randa, Santa Maria.
Coll de Galilea, Penyal des Grau, Coll de Sa Gremola, Coll des Pi, Coll Claret, Coll den Ca Costa, Coll d’en Bleda , Coll de Soller, Coll de Honor, Puig de Randa.

Wie ich das hier alles so aufzähle wird mir vor lauter “Coll” ganz schwindelig, aber irgendwoher müssen die ganzen Höhenmeter ja auch kommen.
In Summe sind wir 31 Stunden im Sattel gesessen (Martin weniger, der war den ein oder anderen Berg sehr viel schneller oben), haben ca. 730 km abgespult und sind dabei 10.800 Hm gefahren.

Als kleine Abwechslung am Rande haben wir uns auf einen Kaffee mit Anton getroffen.
Am Abschlußtag trafen wir uns auch noch mit der „Sigrid-Gruppe“. Sigrid, Heribert, Imke, Wilko und Carsten sind von Alcudia nach Santa Maria zum „Kuchenhaus“ gefahren. Dort haben wir gemeinsam den vorzüglichen, selbstgebackenen Kuchen genossen und Radlerlatein ausgetauscht.

Ein schöner Urlaub bei schönem Wetter, in schöner Umgebung, mit schönen Radtouren geht zu Ende.
Das riecht nach Wiederholung in 2018!

Unter Ironmännern und Radmarathonis - Elbe Classic RTF am 09.04.2017

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 10. April 2017

von Sven

Als Start in die diesjährige RTF-Saison nutzen am 09.04.2017 Ralf, Kai-Uwe, Thomas und ich die von der Harburger RG organisierte Elbe Classic RTF. Für die angehenden Ironmänner und Radmarathonis Ralf, Kai-Uwe und Thomas sollte es eine Trainingsfahrt über 115 km werden, ich durfte mitrollen (was ein ziemlich anstrengendes mitrollen werden sollte).

In mehreren Wellen ging es dann ab 9.00 Uhr los. Unsere Gruppe hielt genau bis km 5 zusammen. Dann gab es den ersten (und giftigsten) Anstieg der Tour. Bei bis zu 10% Steigung galt es, knapp 100 Höhenmeter zu bewältigen. In der Befürchtung, dass es so weitergehen könnte, entschied sich Thomas auf die etwas kürzere 90-km-Strecke um. Es sollte sich später herausstellen, dass dieser Umstieg bezüglich der Höhenmeter keine nennenswerte Ersparnis war.

Ralf, Kai-Uwe und ich fuhren weiter auf der welligen 115-km-Strecke und konnten so 650 Höhenmeter einsammeln. Ralf hatte sichtbar die besten Kraftreserven und ließ sich die Führungsarbeit nur selten abnehmen. Als dann unsere Gruppe 20 km vor dem Ziel von einem Hamburger Triathleten mit weiblichem Begleitschutz überholt wurde, packte Ralf zusätzlicher Ehrgeiz. Der Hamburger Triathlet wollte aber auch nicht zurückstecken, und so konnten sich beide die verbleibenden Kilometer bis zum Ziel austoben (und sich anschließend das Meckern des abgehängten weiblichen Begleitschutzes anhören). Auch Kai-Uwe spielte auf den letzten flachen Kilometern noch einmal kräftig Zugmaschine, um einen 30er Gesamtschnitt zu halten.

Insgesamt war es eine schöne, gut ausgeschilderte und abwechslungsreiche RTF mit ein paar Höhenmetern. Nur die namensgebende Elbe haben wir leider nicht gesehen.

ElbeClassicRTF01

Offener Rennradtreff des TSV Schwarme

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 27. September 2016

Buecken03

 Wann? sonntags, ab 2. Oktober 2016 um 10:00 Uhr 
 Wo? Treffpunkt  an der Turnhalle in Schwarme
 Wer? alle Rennradbegeisterten und die, die es werden wollen
 Was brauche ich? ein funktionstüchtiges Rennrad oder Fitnessbike, Fahrradhelm, Trinkflasche und Ersatzschläuche

Es wird so gefahren, dass alle mitkommen. Geplant ist eine Radausfahrt von ca. 2 Std.

Ansprechpersonen: Sven Jähnichen und Kai-Uwe Stüve oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Sonntagsrennradtour mit Blitzlicht und Walter Tietze

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 25. September 2016

von Sigrid

Walter hat uns wieder „vereint", neuer Fototermin am vergangenen Sonntag. Diesmal wurde die 2. Disziplin eingefangen, Fotos rund um das Rennrad bzw. diejenigen, die es bewegen. Aufgenommen auf dem Schwarmer Sportplatz, am und im Dom von Bücken und am kleinen Anstieg in Calle. Tolle Ergebnisse, alles mit Walters Augen gesehen und bearbeitet. Hier ein erster Eindruck. Übrigens wird es noch einen Termin geben, denn Triathlon besteht schließlich aus drei Disziplinen.

Eine kleine Kostprobe:

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17. Bramscher Herbstausflug

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 10. September 2016

von Jörg

Am Samstag 10.09.2016 mit einer humanen Startzeit von 10:00 Uhr ging es auf die große Runde der RTF in Bramsche.

Schnell bildete sich eine Gruppe, die mit wechselnder Führungsarbeit ein relativ hohes Tempo fuhr.
Martin fragte in die Runde, ob wir Verpflegungspunkt 1 erst mal ausfallen lassen und weiter fahren.
Ein paar Leute aus der Runde machten mit, so konnten wir das Tempo weiterhin auf der flachen Strecke hoch halten.
Bei der zweiten Verpflegung nach 63 km und nach einer ersten Welle hatten wir immer noch einen Schnitt von über 35 km/h.

RTF BramscheDoch leider kamen jetzt ein paar Höhenmeter, nichts steiles, aber es reichte, dass ich aus der Gruppe fiel.
Martin hatte Erbarmen und nahm Tempo raus.
Die nächsten Kilometer fuhren wir zu zweit. Aber auch ein paar andere Radler konten das Tempo der Gruppe nicht halten, Diese sammelten wir auf. Nach Verpflegungspunkt 3 bildeten wir eine Vierergruppe und strampelten bei herrlichem Sonnenschein und heute nur leichtem Wind zurück nach Bramsche.

Bei einer kleinen Erfrischung studierten wir den Tacho: 107,6 km in 03:07:30 h, das ist immerhin noch ein Schnitt von 34 km/h –

7. Große Weserrunde über 300km

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 06. September 2016

von Ralf

Letzte Woche hatte ich mich kurzfristig entschlossen mit Kai-Uwe und Jörg in Bremerhaven die „Tour de Watt" über 155km mitzumachen. Für Kai-Uwe war das die Vorbereitungstour für die große Weserrunde über 300km. Da die „Tour de Watt" so viel Spaß gemacht hat, hatte ich mich am gleichen Tag noch für die Große Weserrunde angemeldet (letzter Nachmeldetag).

20160906153715Am Freitag um 15.30Uhr haben Kai-Uwe und ich uns auf dem Weg nach Rinteln gemacht, da wir das Rundum-Sorglos-Paket gebucht hatten und noch zur Pastaparty wollten. Da trafen wir Thomas (Thomas1) mit seinem Kumpel Thomas (Thomas2). Thomas1 hatten wir bei der „Tour de Watt" kennengelernt. Auf der Pastaparty sind wir über einige wichtige Details aufgeklärt worden z.B. dass die Tour schlecht ausgeschildert ist und das es ohne Navigation sehr schwer ist sich zu Recht zu finden.
Ein wichtiger Hinweis war, dass ab 255km die meisten Höhenmeter auf eine Strecke von 30km zu bewältigen waren.

Samstag 4.15 Uhr der Wecker klingelt. Sachen gepackt, Rennräder aus dem Auto geholt und ab auf dem Rennrad mit Beleuchtung zum Startziel Punkt zur Registrierung. Schnell noch ein Brötchen und ein kleines Getränk und hin zum Start. Mit ca. 60 Rädern alle mit Beleuchtung standen wir bereit zur Abfahrt. Um 5.30 Uhr ging es los. Übermotiviert wurde gleich ein Tempo von ca. 34km/h vorgelegt, welches man von 80km Touren kennt und das bei Dunkelheit mit blinkenden und beleuchteten Rädern im Pulk, was ein ganz neue Erfahrung war.

Nach gut 50km hatten wir die erste Verpflegung erreicht. Uns war klar, dass es in dem Tempo nicht weiter gehen sollte, da der Tag noch lang war und die Höhenmeter ab Kilometer 255 geduldig auf uns warten. Bei einen schönen zweiten Frühstück hatten wir uns mit Thomas1 und Thomas2 abgesprochen, dass wir zu viert die Tour fortsetzen wollten. Zudem waren die beiden mit einer super Navigation ausgerüstet, was uns die Sache erheblich erleichterte.

Bei den nächsten beiden Verpflegungen sind wir nur kurz angehalten um Trinkflaschen aufzufüllen und uns kurz an die Fließe zu stellen. Um ca. 12.00Uhr, nach 161km hatten wir Hannoversch-Münden erreicht. Hier gab es vollwertiges Nudelgericht und reichhaltig an Getränken. Nach ca. ½ Stunde sind wir auf der anderen Seite der Weser wieder Richtung Rinteln gefahren.

Als wir bei ca. 220km waren und ich innerlich gegrübelt hatte „wie Toll doch alles klappt", passierte es... plötzlicher Druckverlust auf dem Hinterrad. Ich bin sofort angehalten, um auf keinen Fall den Mantel zu beschädigen. Dank der Hilfe von Kai-Uwe und einer Druckpatrone von Thomas1 war der Reifenschaden in 5 Minuten erledigt und wir konnten weiterfahren.

Bei 250km war die letzte Verpflegungsstation. Nochmal gestärkt mit einer schönen Gulaschsuppe und selbst gemixte Gel-Cocktails in den Trinkflaschen ging es auf die letzte Etappe. Jetzt waren die berüchtigten Rampen angesagt, wo der Großteil der Höhenmeter sich auf 30km verteilten. Wir sind zusammen mit einer Bielefelder Truppe losgefahren. An den steilen Anstiegen ging das Feld dann doch ganz schön auseinander. Die Schnelleren haben oben gewartet bis das Feld wieder vereint war. Allerdings mußte ich feststellen, dass mein Hinterradreifen einen schleichenden Plattfuß hatte. Da es aber nur ein leichter Luftverlust war und es nur noch ca. 30km waren, entschloss ich mich noch einmal Nachzupumpen. Im Nachhinein muss ich sagen, es wäre besser gewesen den Schlauch erneut zu wechseln, da ich 5-6 mal nachpumpen musste.

Als wir die Anstiege hinter uns hatten und noch ca. 25km vor uns, haben wir nochmal alles rausgehauen, was richtig Spaß gemacht hat. Mit ca. 32-35 km/h im Schnitt haben wir mit der Bielefelder Truppe den Rest bewältigt und waren im hellen um 19:40 Uhr am Startziel Punkt.

Nach 316km 2624 Höhenmeter in 11:15:04 Std. reiner Fahrtzeit, was ein Durchschnitt von 28,1km/h ausmacht und eine Gesamtzeit inkl. Pausen von 14:10 Std. haben wir hochzufrieden den Gang zum Abendessen angetreten. Es war eine tolle Veranstaltung, ein super Wetter und eine tolle Gruppe mit der wir gefahren sind.

Ohne Thomas1 und Thomas2 wären wir wahrscheinlich in Kassel gelandet...

Tour de Watt...

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 29. August 2016

... oder mal eine RTF fast gaaanz flach!.

von Jörg

aufmerksam gemacht durch die Rundmail von Kai-Uwe, habe ich mich entschlossen, mit zur Tour de Watt nach Bremerhaven zu fahren.
Samstag meldete sich dann noch Ralf als weiterer Mitfahrer und so starteten wir Sonntag früh zu dritt in Richtung Norden.

Kai-Uwe und Ralf hatten sich die lange Strecke vorgenommen. Ich selbst war noch etwas unsicher... bist ja zur Zeit nicht so gut trainiert... wenn es wieder so heiß wird... abkürzen geht immer!

Wir waren zeitig am Gelände der LTS Bremerhaven und konnten unsere Startnummern 2,4 und 5 anpinnen. In aller Ruhe die Räder hergerichtet und sonst noch erledigt was vor einer längeren Radtour so zu erledigen ist.

Pünktlich um 9:00 Uhr war Start in mehreren ca 30 Mann starken Feldern.
Die ersten 3-4 km wurden wir schon stutzig, war doch keiner unserer Startgruppe bei uns. Irgendwann sortierte sich aber das Feld und bis zum ersten Verpflegungspunkt ging es sehr unruhig mit vielen Tempowechseln voran. Als wir dachten, jetzt kommen aber die gewaltigen Höhenmeter auf uns zu, bog der Tross kurz vor dem Deich ab und folgte der Küstenstraße direkt dahinter.

Nach der ersten Rast ging es in einer zwar immer noch großen Gruppe weiter, die sich aber sehr bald halbierte. Die 75 km-ler radelten wieder Richtung Bremerhaven.
Uns zog es weiter am Meer lang nach Cuxhaven. Bei Lüdingworth stärkten wir uns zum zweiten Mal. Als es wieder los ging wurde laut gerufen „150 km RECHTS" und fast alle bogen links ab! Da ich mich noch ganz gut fühlte, wagte ich mich zusammen mit Kai-Uwe und Ralf nun doch auf die lange Strecke. Zwei weitere Kollegen folgten uns. Noch konnten wir nicht glauben, dass nur fünf Leute auf die lange Strecke gingen. Zum Glück schlossen noch zwei RSC Gold Bremen Radler auf. Die Achtergruppe komplett machte dann ein 70jähriger, den wir einholten und der sich im Windschatten tapfer in der Gruppe hielt.

Nach einer ca 30 km Schleife, die uns in die Nähe von Otterndorf führte, waren wir wieder am Verpflegungspunkt zurück und konnten nach kurzer Rast nun auch links abbiegen. Jetzt waren es ja „nur" noch 70 km bis ins Ziel. Noch einmal Führungsarbeit bei Gegenwind, danach habe ich mich im Feld versteckt. Eine kurze Aufregung gab es, als sich ein kleiner Ast in meinen Speichen verfing und ich anhalten musste. Zum Glück hat Kai-Uwe gewartet und mich mit Tempo 40 wieder an die Gruppe herangefahren. Danach war er aber auch ganz schön platt!

Die letzten 35 km haben Ralf und ein junger Fahrer aus Bremen die ganze Führungsarbeit übernommen und das kleine Feld mit Tempo 33-35 (auch gegen den Wind) nach Hause gebracht.

Gerade rechtzeitig! Die ersten Blitze erhellten schon den Himmel und als wir die Startnummer abgaben, öffneten sich die Schleusen und ein heftiger Wolkenbruch prasselte hernieder. Den konnten wir aber unter der heißen Dusche einfach ignorieren.

Den Abschluß machten wir in netter 8er-Runde bei Bier bzw. Kaffee und Kuchen und freuten uns über den schönen Rad-Sonntag bei 20-27 Grad und überraschenderweise nur mäßigem Wind. Für eine Flachetappe war das eine schöne Runde. Leider wird es wohl die Tour de Watt im nächsten Jahr nicht mehr geben, somit Glück gehabt die Abschluss-Tour mitgefahren zu sein.

Oberharzer Adlerrunde RTF am 16.07.2016

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 16. Juli 2016

von Kerstin

Ist schon merkwürdig, wenn man am Samstag über eine Stunde früher aufsteht, als werktags… um kurz vor fünf klingelte der Wecker, um viertel vor sechs ging’s los auf die Reise nach Goslar: wir wollten bei der „Adlerrunde“ dabei sein! Im Angebot waren Streckenlängen von 70, 115, 150, 215 und 260km! Da wir letztes Jahr schon einmal die kürzeste Runde in Eigenregie gefahren waren, sollten es also diese Mal schon die 115km sein – laut Ausschreibung mit knapp 2000 Höhenmetern - ich hatte einigermaßen Respekt vor der Kombination aus Länge und Höhe, aber nur nicht Bange machen lassen.

Zwei Adler

Los ging’s um kurz nach acht: erstmal im Verband vom Start raus aus der Stadt in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Nach einigen Kilometern des Einrollens ging es dann sachte, aber beständig mit durchschnittlich 3% Steigung über 10km auf 623m hoch und dann über 3km wieder runter auf 550m – es ist immer ein bisschen schade, dass die Abfahrt so schnell vorbei ist, zumal wenn man sich anschließend gleich wieder über 3km auf die vorherige Höhenlage zurückkämpft!

Aber, wo es rauf geht, geht’s auch wieder runter und so sausten wir anschließend gut 5km „talwärts“ zurück auf gut 400m über NN – dann über eine „kleine Nase“ im Höhenprofil und dann erst einmal fast 10km auf ebener Strecke rund um die Okertalsperre: kaum Verkehr, gute ausgebaute Wirtschaftswege direkt oberhalb des Wassers (obwohl da recht wenig war, dafür es der Sommer bisher doch eher nicht stattgefunden hat), Sonnenschein – was will man mehr?

Mehr Berge natürlich: der nächste Anstieg über 5km mit 3% - alles halb so wild! Danach über 15km mal rauf, mal runter und schließlich nach Bad Grund… ich weiß nicht, ob das so heißt, weil es dort quasi „von Grund auf“ über ein kurzes Stück mit 18% bergan geht? Holla, wenn einem das Vorderrad bei dem Versuch, sich am Lenker aufzurichten, abhebt… da bin ich kurzfristig zum „Kreuzen“ übergegangen – absteigen verbietet sich ja, auch wenn man mit einer 28-er Kassette fährt!

Auch danach ging’s weiter hoch hinaus, bevor es dann Richtung Seesen immer leicht bergab ging, dann wieder rauf nach Lauthenthal (warum heißt ein Ort, der auf dem Hügel liegt „Tal“?) – danach wieder runter, bevor dann der letzte lange Anstieg über Hahnenklee nach Kreuzeck führte – von da ging es über 15km zurück nach Goslar.

Bis zum nächsten Jahr, Adlerrunde!

Salzkammergut Trophy B-Strecke am 09.07.2016

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 13. Juli 2016

von Mattin

sportograf-83467153 lowresIm österreichischen Salzkammergut, genauer gesagt in Bad Goisern am Hallstädter See, startete ich mit dem MTB über die zweitlängste der angebotenen Distanzen der Salzkammergut Trophy. 119,5km und 3848Hm galt es zu bewältigen. Ein Blick auf das Höhenprofil verriet, dass es hart und schmerzhaft werden würde, und es wurde sehr hart und sehr schmerzhaft!

Getreu dem Motto „Jeder schafft sich seine Hölle selbst“, stellte ich mich im Startblock ganz vorn auf, gleich hinter den Profis, und war so gezwungen, gleich in den ersten Berg hinein ordentlich Druck aufs Pedal zu geben. Die ersten beiden Anstiege fand ich einen guten Rhythmus und kam zügig voran. Leider hatte es am Morgen geregnet und und ein sonst fahrbarer Trail bergab wurde zur Tragepassage. Es folgten ein paar flache Kilometer entlang des Hallstädter Sees, immer wieder unterbrochen von feinen Hindernissen wie Treppen oder Hausdurchfahrten, die etwas fahrerisches Geschick erforderten.

sportograf-83494092 lowresNach etwas über 50km wurde es dann heftig, denn es galt den Salzberg zu bezwingen. Ein schmaler Weg führte, unterbrochen von Haarnadelkurven, schnurstracks aufwärts. Irgendwann erwischte es auch mich, das Hinterrad rutsche auf einem losen Stein durch und das Schieben begann, Aufsteigen unmöglich. Nach gefühlt endlosen 3,5km mit durchschnittlich 17% Steigung hatte die Tortour ein Ende. Der darauf folgende Anstieg macht mir schwer zu schaffen, denn die Beine hatte am Salzberg ordentlich gelitten. Es folgten ein paar rasante Abfahrten auf Schotter und auch Asphalt, bevor es in den letzten langen Anstieg ging. An den sehr gut organisierten Verpflegungen stopfte ich Käsehäppchen und gesalzene Butterbrote in mich hinein, der Körper sagt einem in diesen Momenten genau was er braucht. Den letzten Anstieg und die darauf folgenden Trails und Wellen konnte ich wieder recht kraftvoll fahren, trotzdem sehnte ich mir nach all den Strapazen mit zwischenzeitlichen Regenschauern das Ziel und Erholung herbei. Nach 7h und 11min. erreichte ich als 241. von 994 Männern das Ziel.

Nach einer turbulenten Vorbereitung ohne Trainingslager, aber mit gesundheitlichen Einschränkungen, bin ich mit dem Erreichten total zufrieden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die an mich gedacht haben und mir Glück gewünscht haben!

  1. 18. Allersheimer MTB Marathon – 100km
  2. 11. Schaeferwerk MTB Marathon Dassel
  3. 8h MTB Rennen Aabenraa
  4. RTF „Sole und Erz“ am 08.05.2016
  5. Kurzbericht „RTF Elbe Classic 2016“
  6. O-CTF der RG Uni Hamburg
  7. 1. Samtgemeinde-Mühlen-Rennradtour am 11.10.2015
  8. In der „Fischteichhölle“ mit dem MTB
  9. Engterander Wadenkneifer – Schlammpackung Deluxe
  10. Tempoeinheit in Goldenstedt beim EZF

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